Allgemeine Infos zur neuen 2. Handball-Bundesliga

Zum ersten Mal startete die 2. Handball-Bundesliga in der Saison 2011/12 mit nur einer Gruppe. Die vorherigen Nord- und Süd-Ligen wurden zusammengeführt. In dieser sportlich erheblich aufgewerteten aber zunächst sehr schwierig einzuschätzenden Liga tritt der ASV Hamm-Westfalen mit 19 anderen Klubs an, um drei direkte Aufsteiger sowie vier direkte Absteiger zu ermitteln.

Zur Geschichte

1981 wurde unterhalb der 1. Bundesliga die 2. Handball-Bundesliga eingeführt. Sie war nach Regionalverbandsgrenzen in eine Nord- und Südstaffel aufgeteilt, in der jeweils 14 Mannschaften spielten. Der Nordstaffel gehörten die Vereine des Nord- und Westdeutschen Verbandes, der Südstaffel die Vereine der Regionalverbände Südwest und Süd an. Vereine aus West-Berlin wurden je nach Bedarf auf die Staffeln verteilt. Die beiden Staffelmeister stiegen in die 1. Bundesliga auf. In den Jahren 1991 bis 1993 existierten nach der kompletten Übernahme der Vereine der zweithöchsten Spielklasse der DDR (DDR-Liga) nach der deutschen Wiedervereinigung drei Staffeln: Nord, Mitte und Süd. Seitdem wurden die Vereine nach geographischen Gesichtspunkten auf die beiden 2. Ligen verteilt. Seit 1993 existierten wieder nur zwei Staffeln Nord und Süd.

Im Februar 2009 beschlossen die Geschäftsführer und Manager der Mannschaften der 1. und 2. Handball-Bundesliga mehrheitlich die Einführung einer eingleisigen 2. Bundesliga ab der Saison 2011/2012. In der neuen Liga werden 20 Vereine spielen. Die Grundlage für die neue Spielklassenstruktur hatte der Deutsche Handballbund im Juli 2008 geschaffen. Reiner Witte, Präsident der Handball-Bundesliga e. V., erklärte zur Neugliederung: „Ich bin sehr froh, dass wir diesen wegweisenden Schritt getan haben. Vor allem die Zweitligaklubs leisten durch ihre Zustimmung einen historischen Beitrag zur weiteren positiven Entwicklung des Handballsports in Deutschland. (...) Die Vereinheitlichung wird uns national eine wesentlich größere Aufmerksamkeit sichern, zudem birgt die Professionalisierung Potential für alle Clubs der eingleisigen 2. Liga.“[2]. Zur Einführung sollen die Absteiger aus der 1. Liga sowie die Klubs bis einschließlich Platz 9 der 2. Bundesligen Nord und Süd für die eingleisige 2. Bundesliga qualifiziert sein. Die restlichen zwei der insgesamt 20 Startplätze erhalten die beiden bestplatzierten Vereine der Relegationsgruppe, die sich aus vier Drittligisten und den jeweiligen Zehntplatzierten der beiden 2. Bundesligen zusammensetzt.

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