Nächster Sieg gegen Favoriten

Seit Wochen in bestechender Form: Torwart Felix Storbeck. - Foto: WegenerSeit Wochen in bestechender Form: Torwart Felix Storbeck. - Foto: WegenerBeim HSC Coburg knüpfte der ASV am Samstagabend nahtlos an die Kantersiege gegen HBW Balingen-Weilstetten und Bietigheim an. Auch beim Erstligaabsteiger zeigten die Westfalen eine herausragende Mannschaftsleistung und gewannen völlig verdient mit 22:28 (12:14).

Während den Gästen bis auf Fabian Huesmann das volle Personal zur Verfügung stand, musste HSC-Coach Jan Gorr gleich auf mehrere Akteure verzichten. So fehlten neben dem ehemaligen ASV-Torwart Jan Kulhanek noch die Langzeitverletzen Philipp Barsties und Tom Wetzel sowie Benedikt Kellner, Marko Neloski verzichten und Petr Linhart, der im Laufe der Partie verletzt ausschied. Der ASV setzte dagegen genau das um, was Trainer Kay Rothenpieler im Vorfeld der Partie gefordert hatte: Starker Abwehrspiel, bedingungsloser Einsatzwille und schnelles Umschaltspiel. "Der Auftritt meiner Mannschaft war sehr souverän und seriös, sie hat sich an die Vorgaben gehalten und der Plan ist aufgegangen. Es ist wichtig gewesen, nach der Pause gleich wieder nachgelegt zu haben", erklärte Rothenpieler nach der Partie.

Die Gäste starteten besser, legten durch zwei erfolgreiche Siebenmeter von Vyron Papadoulos auf 0:2 vor. Aber in der Folgezeit kamen die favorisierten Hausherren ins Spiel und hielten die Partie bis zum 4:4 in der elften Minute ausgeglichen. Danach schafften die Westfalen drei Tore in Serie - die erste Drei-Tore-Führung ließ die 20 weitgereisten ASV-Fans hoffen, dass es auch in Coburg zu Zählbarem reichen könnte. Denn wie zuletzt gegen Balingen-Weilstetten agierte der ASV sehr leidenschaftlich und mit viel Selbstvertrauen - Attribute, die Rothenpieler im Vorfeld eingefordert hatte. Mit etwas mehr Konsequenz hätte der Vorsprung zur Pause sogar noch höher als 12:14 ausfallen können, aber der Erstligaabsteiger wollte die Partie vor 2.021 Zuschauern selbstverständlich nicht kampflos hergeben. Insbesondere Florian Billek, der insgesamt an diesem Abend mit neun Toren erfolgreichster Werfer war, hielt den HSC in der Partie.

Dies holten die Westfalen dann aber direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit nach. Dank guter Abwehr und einem erneut bärenstarken Felix Storbeck im Tor blieben die Gastgeber fast sechs Minuten torlos - der ASV dagegen traf durch Papadopoulos, Markus Fuchs und Julian Krieg dreimal. Immer weniger gelang es dem HSC, die schnellen Gegenstöße der Gäste zu unterbinden.

In der 40. Spielminute erhöhte Lukas Blohme dann auf eine komfortable 13:19-Führung. Erneut war es Blohme, der zehn Minuten später dann sogar auf sieben Treffer Unterschied erhöhte (17:24) - spätestens jetzt riss auch bei den rund 2.000 Coburger Anhängern der Geduldsfaden, die die Leistung ihres Teams mit lautstarken Pfiffen quittierten. Den Gästen durfte das egal sein - sie fuhren am Ende einen sicheren und auch in der Höhe verdienten 22:28-Erfolg ein. "Die Leistung heute macht mich mächtig sauer, weil sie war einfach schlecht. Das war kein guter Handball. Ohne Leistung von Rückraum rechts und von Rückraum links wird man in der zweiten Liga keine Spiele gewinnen", war HSC-Coach Jan Gorr nach der Partie mächtig bedient.

Bereits am Freitag tritt der ASV um 19:15 Uhr wieder an. Gegner in der heimischen WESTPRESS arena ist dann Aufsteiger VfL Eintracht Hagen. Zwei Tage später reisen die Westfalen dann zum Dessau-Roßlauer HV (17 Uhr). Während das Freitagsspiel wie gewohnt vom ASV live übertragen wird, ist eine Übertragung aus Dessau wegen fehlender Internetbandbreite nicht möglich.

HSC 2000 Coburg – ASV Hamm-Westfalen 22:28 (12:14)

HSC 2000 Coburg: Patryk Foluszny, Oliver Krechel; Markus Hagelin (1), Lukas Wucherpfennig (1), Felix Sproß (4), Dominic Kelm (1), Petr Linhart, Sebastian Weber (1), Stefan Lex (2), Florian Billek (9), Till Riehn (2), Tobias Varvne (1), Romas Kirveliavicius. Trainer: Jan Gorr.

ASV Hamm-Westfalen: Felix Storbeck, Gregor Lorger; Lukas Blohme (4), Jan Brosch (1), Markus Fuchs (3), Fannar Thor Fridgeirsson, Jakob Schwabe (1), Julian Krieg (6), Lars Gudat, Vyron Papadopoulos (8), Vincent Saalmann, Björn Zintel (1), Julian Possehl (1), Kim Voss-Fels, Christoph Neuhold (3). Trainer: Kay Rothenpieler.

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