Expresshandball gegen Rimpar

Im Eiltempo unterwegs: Joscha Ritterbach erzielte acht Tore gegen Rimpar. - Foto: WegenerIm Eiltempo unterwegs: Joscha Ritterbach erzielte acht Tore gegen Rimpar. - Foto: WegenerIn der Endphase der Spielzeit 2015/16 mobilisieren die Handballer des Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen noch einmal alle Reserven. Wie am Freitag gegen Springe zeigte die Mannschaft auch am Dienstagabend im Nachholspiel gegen DJK Rimpar eine Energieleistung und siegte völlig verdient mit 36:30 (20:14).

Den Grundstein zum Sieg legte das Team von Niels Pfannenschmidt bereits in den ersten 20 Minuten. Mit Hochgeschwindigkeitshandball nahezu in Perfektion überrannten die Gastgeber vor nur 1.356 Zuschauern in der WESTPRESS arena die „Wölfe“ regelrecht und gingen bis zur 23. Spielminute mit 18:10 in Führung. Vor allem die Außenspieler nutzten viele Ballgewinne der Abwehr und münzten diese per Gegenstoß in Tore für den ASV um. So waren am Ende des Abends auch Joscha Ritterbach mit acht und Lukas Blohme mit sieben Treffern die Toptorschützen. „Die ersten 20 Minuten waren nahe am Optimum. Besser kann man kaum Handball spielen“, lobte Pfannenschmidt die Leistung seiner Akteure nur vier Tage nach dem Kantersieg gegen Springe. Der Matchplan der Gäste dagegen, „absolut diszipliniert im Rückzugsverhalten zu sein“, wie Gästetrainer Dr. Matthias Obinger erklärte, ging gründlich daneben. „Wenn man nach weniger als 20 Minuten elf Gegenstoßtore kassiert, ist etwas nicht in Ordnung.“

Die ASV-Abwehr - hier Fabian Huesmann - hatte den DJK-Angriff meist im Griff. - Foto: WegenerDie ASV-Abwehr - hier Fabian Huesmann - hatte den DJK-Angriff meist im Griff. - Foto: WegenerDennoch durfte auch der DJK-Coach positive Eindrücke mit auf den Heimweg nehmen. Denn die Gäste steigerten sich in Halbzeit zwei und versuchten alles, noch einmal in das Spiel zu finden. Doch der ASV fand immer wieder die passenden Antworten und hielt die Gäste bis zum Ende auf Abstand. „Ich hatte nie das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren können“, meinte Pfannenschmidt, der dennoch im zweiten Abschnitt immer wieder zu mehr Konzentration mahnte. „Wir können trotz der 30 Gegentore sehr zufrieden mit unserer Abwehrleistung sein“, befand auch Fabian Huesmann. Eine Einschätzung, die auch der Trainer unterstrich: „Rimpar ist schließlich kein Fallobst. Wir haben hier heute gegen einen sehr guten Gegner mit sechs Toren Unterschied gewonnen. Das war richtig stark.“

Mit dem Sieg zog der ASV nun auch mit dem Tabellenfünften Wilhelmshaven gleich, der nur noch eine bessere Tordifferenz aufweist. Während die Westfalen am Freitag beim abstiegsbedrohten VfL Eintracht Hagen antritt, reist der WHV Samstag nach Saarlouis.

Kunstück: Julian Possehl klaute Rimpar in der ersten Halbzeit innerhalb von Sekunden zweimal den Ball nach schlampig ausgeführten Anwürfen. - Foto: WegenerKunstück: Julian Possehl klaute Rimpar in der ersten Halbzeit innerhalb von Sekunden zweimal den Ball nach schlampig ausgeführten Anwürfen. - Foto: WegenerStatistik zum Spiel

ASV Hamm-Westfalen: Mrkva, Doden – Blohme (7), Huesmann (1), Brosch (3), Fuchs, Macke (2), Schmidt (3, 2/2), Ritterbach (8), Zdrahala (4, 0/2), Just (0/1), Gaubatz, Orlowski (4), Possehl (4)

DJK Rimpar Wölfe: Madert, Leikauf – Kraus (1), Schmitt (2), Schömig (1), Bötsch (4), Schäffer (2), Schmidt (8, 6/6), Kaufmann (2), Siegler (3), Bauer (4), Brielmeier (3), Sauer

Schiedsrichter: Jan und Manuel Lier

Zuschauer: 1.356

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