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helmut fahnAngst vor dem ersten Verbandsliga-Gipfeltreffen gegen den mit Witten punktgleichen Tabellenführer aus Kinderhaus haben die Handballdamen des ASV Hamm-Westfalen am Samstag (17:15 Uhr/Stein Halle) zweifellos nicht. Diesen Eindruck vermittelt zumindest die Hammer Shooterin Sina Winter, die sich in dieser Woche ein wenig Zeit nahm und folgendes berechnete: „Daheim sind wir exakt seit 572 Tagen ungeschlagen. Schon weit über ein Jahr also haben wir in der eigenen Halle kein Spiel mehr verloren.

Und daher werden wir das Treffen mit Westfalia Kinderhaus auch richtig selbstbewusst angehen“, versichert die ASV-Rückraumschützin, wenngleich sie selbst eigentlich immer noch nicht gänzlich fit ist. „Meine Bänderverletzung im Fuß schmerzt bei einigen Laufbewegungen doch noch sehr“, erklärt Winter, die der Hammer Trainer Helmut Fahn daher beim jüngsten 39:28 Heimsieg auch schonte und nur in den Anfangsminuten der Partie auf das Feld schickte. Der ASV-Coach indes begrüßt natürlich die Vorfreude seiner Mannschaft auf das Match, doch zugleich stuft er die Aufgabe als eine richtige Herausforderung für seine Spielerinnen ein. Zumal er in der Partie ohne die zuletzt gegen Riemke mit acht Treffern erfolgreiche Melissa Steinhoff planen muss. „Unsere kommenden Gäste haben in dieser Saison eine Mannschaft beisammen, die einen sehr anspruchsvollen Handball praktiziert. Das Kleingruppenspiel ist beeindruckend stark, ebenso wie die stets energisch vorgetragenen Eins-gegen-Eins-Aktionen auf der gesamten Angriffsbreite. Ich zähle Kinderhaus klar zum Kreis der Titelfavoriten“, erklärt der Hammer Trainer, der die beiden SC-Rückraumkräfte Elisa Brügger und Ann-Kathrin Glade, die schon Drittliga-Erfahrung in Recklinghausen und Dortmund sammelten, als herausragende Gäste-Persönlichkeiten bezeichnet.

Einen Vorgeschmack davon, was die Hammer am Samstag im Heimspiel erwartet, lieferte der Spitzenreiter jüngst beim 34:21 Heimsieg über Hohenlimburg ab. Völlig entspannt empfand SC-Trainer Florian Ostendorf diesen fünften Saisonsieg seiner Mannschaft. „Ich konnte meine Stimmbänder schonen, brauchte keine Auszeit zu nehmen, habe munter durchgewechselt und hatte richtig Spaß“, erlebte der Coach einen absoluten Wellness-Spieltag. Ganz so gelöst empfand Helmut Fahn den letzten Heimauftritt seiner Sieben gegen Bochum-Riemke nicht. „Anfangs lief es richtig schleppend und auf den Außenpositionen haben wir richtig schwach gedeckt“, zeigten sich doch einige Sorgenfalten auf der Stirn des Hammer Trainers. Der erwartet von seinem Team am Samstag nun eine deutliche Steigerung. Vor allem in der Abwehr. „Wir können uns auf ständige Zweikämpfe des Gegners einstellen. Da müssen wir energisch und mit absoluter Konsequenz gegen halten. Sonst kommt Kinderhaus ins Rollen“. Und das wollen die Hammer Gastgeberinnen natürlich verhindern. Damit am Ende des Spiels zwei Pluspunkte auf das ASV-Konto fließen und schließlich will auch Sina Winter zu ihrer Statistik einen weiteren, ungeschlagenen Heimspieltag hinzu addieren.

Verbandsliga

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