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Melf KrauseDie Zeit wäre zweifellos reif für ein Erfolgserlebnis der Oberliga-Sieben des ASV Hamm-Westfalen. Doch angesichts der absolut prekären Hammer Personalsituation stehen die Zeichen für den Liga-Elften im Auswärtstreffen am Samstag beim TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck nicht unbedingt auf Sieg. „Nach drei Niederlagen in Serie täte uns ein Erfolg beim Aufsteiger aus Ostwestfalen natürlich gut. Doch selbst heute kann ich noch nicht einmal sagen, ob wir zum Spiel gegen unseren direkten Tabellennachbarn überhaupt eine Mannschaft mit sieben oder acht Feldspielern zusammen bekommen“, erklärt ASV-Trainer Tobias Mateina.

Bereits im letzten Heimspiel gegen Hemer fehlten dem Coach vier Stammspieler- weitere vier Akteure meldeten sich zum Wochenauftakt krank. Und so war Mateina sogar gezwungen, das Training seiner Mannschaft gemeinsam mit der Hammer Landesliga-Reserve durchzuführen. „Dazu standen lediglich Lucca Tröster, Jannis Bihler und Melf Krause fit auf der Platte“, berichtet der ASV-Coach. Unter diesen Umständen war an eine gezielte Vorbereitung auf den kommenden Spielgegner natürlich nicht zu denken. Mateina: „Es ist wirklich jammerschade, dass wir unter diesen Umständen nun in Bielefeld antreten müssen. In der Tabelle rangieren beide Mannschaften punktgleich (4:8) Kopf an Kopf, doch im bevorstehenden Treffen liegen die Vorteile klar bei den Gastgebern aus Bielefeld. Thorsten Lehmeier, der Sportliche Leiter der 97er nannte den Grund dafür bereits vor dem letzten Heimderby gegen den Stadtkontrahenten und Tabellenführer TSG: „Positiv aus dem bisherigen Saisonverlauf kann man sicherlich erwähnen, dass unser breit aufgestellter Kader funktioniert. Unser Trainer Eric Husemann hat aktuell den kompletten Kader zur Verfügung und kann somit nach belieben rotieren“, erläuterte der Bielefelder Fachwart. Diese Ausführungen unterstreicht auch der Hammer Coach.

„Unsere Gastgeber treten als ein kollektiv starkes Team auf. Die Mannschaft funktioniert vorne und hinten durch ihre Geschlossenheit. Da gibt es zwar Spieler wie Nils Grothaus, der torgefährlich im linken Rückraum agiert sowie den zweikampfstarken Arne Kämper, doch selbst wenn diese Akteure einen schlechten Tag haben, schließen Mitspieler ihre Lücken“, erklärt der ASV-Trainer: „Selbst mit einer kompletten Truppe hätten wir gegen diesen eingeschworenen Kontrahenten einen richtig schweren Stand“. Beim ASV heißt es also bis zum späten Samstag Nachmittag abwarten. „Wer fit ist spielt, mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen“, schildert Mateina, der auch noch damit rechnen muss, dass Vincent Saalmann im zeitgleich spielenden Hammer Bundesliga-Team erneut aushelfen wird.

Oberliga

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