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Sören FeldmannDa war mehr drin für die Handballer des ASV Hamm-Westfalen II im Heimspiel gegen den Oberliga-Tabellenführer TSG AH Bielefeld. Trotz einer letztendlich klaren 19:26 (12:13) Niederlage. Doch selbst Gästecoach Michael Boy sprach nach dem sehenswerten Match von einer schweren Aufgabe: „Hamm hat vor Ehrgeiz richtig gebrannt. Die Truppe wollte gewinnen und hat gekämpft. Einen Sieg mit sieben Treffern Differenz muss man gegen diese Mannschaft erst einmal schaffen“, urteilte der Trainer und lobte natürlich auch seine eigenen Akteure. „Wir haben unseren Streifen runter gespielt und sind leistungsmäßig in keiner Phase abgesackt“.

Diesen Eindruck vom Gegner hatte auch Tobias Mateina, der Hammer Coach: „Bielefeld war ein richtig abgezocktes Team. Das war heute schon eine echte Herausforderung für uns, die wir über weite Strecken der Partie aber recht ordentlich meistern konnten“, empfand der ASV-Trainer, der natürlich auch den Knackpunkt der Partie erkannte. „Nur sieben Treffer in der zweiten Spielhälfte reichen natürlich nicht aus, um einen Gegner wie Bielefeld dauerhaft unter Druck zu setzen. Der Auswärtssieg des Liga-Ersten geht daher völlig in Ordnung- auch leider in der Deutlichkeit“, erklärte Mateina. Der musste seine Truppe mit Sören Feldmann und Jonas Gerke (beide ASV III) ergänzen, da Phil Schrage und Christopher Kohl, sowie drei Hammer Langzeitverletzte Akteure fehlten. Doch gerade Sören Feldmann erwies sich als eine echte Teamverstärkung- gute drei Treffer steuerte der Landesliga-Spielertrainer bei.
Gegen den bislang wohl leistungsstärksten Heimkontrahenten kamen die Hammer erstaunlich gut in Fahrt. Mit einer richtig aggressiven Abwehr und einem starken Maurice Behrens im Tor, warfen sich die Westfalen dem wuchtigen TuS-Rückraum und dem quirligen Julius Hinz erfolgreich entgegen. Und drei Folgetreffer von David Spiekermann zur 3:1 Führung beeindruckten Bielefeld anfangs sehr. Das Spiel war absolut ausgeglichen, zeitweise gar mit echten Vorteilen für die Gastgeber, die über ihren Spielmacher David Wiencek zunehmend ins Rollen kamen. Über 4:2- und 8:6- lagen die Hammer noch in der 22. Spielminute mit 11:9 Treffern vorn. „Unsere Abwehr stand richtig gut, unser Angriffsspiel war schnell und variabel“, ging die Marschroute für Tobias Mateina bis dahin auf. Doch immer dann, wenn die Gastgeber  Zeitstrafen kassierten, nutzte Bielefeld die zahlenmäßige Überlegenheit absolut clever aus. So auch in den Schlussminuten der ersten Hälfte, als Melf Krause seine erste (es folgten noch zwei weitere) Strafzeit kassierte- der TuS den knappen Rückstand in eine 13:12 Pausenführung umdrehen konnte.
Gleich drei technische Hammer Folgefehler erschwerten dem ASV den Start in die zweite Spielhälfte. Das bis dahin fünfte Tor durch David Wiencek, zum 13:13 Remis, weckte bei den Gastgebern zwar einmal Zuversicht, doch die Antwort des Liga-Ersten, der jetzt zahlreiche Hammer Versuche zum Kreis oder aus dem Rückraum erfolgreich abblocken konnte, ließ nicht lange auf sich warten. Und wieder spielten Bielefeld zwei aufeinanderfolgende Zeitstrafen von Krause in die Karten. Von 16:15- zogen die Ostwestfalen bis auf 20:15 (44.) erstmals deutlich nach vorn. Gegen diesen Rückstand kämpften die Gastgeber im weiteren Spielverlauf erfolglos an. Weil der rechte Hammer Rückraum einfach zu harmlos agierte und die strebsamen Aktionen von David Wiencek, Kreisläufer Dennis Richter und Luca Tröster nicht ausreichten, um das Spiel noch einmal zu kippen. Selbst eine offene Hammer Deckung blieb ohne nennenswerten Erfolg. „Unsere Gäste hatten jetzt ihren Lauf“, erkannte folgerichtig auch der Hammer Coach, der in den Schlussminuten noch einmal durchwechselte und sich doch darüber ärgerte, als der Tabellenführer den Vorsprung über 22:17 bis auf 26:19 heraufschrauben konnte.

ASV: Behrens, Krömer- Richter (2), Spiekermann (6), Voss-Fels, Tröster (1), Krause (1), Wiencek (6), Feldmann (3), Saalmann, Zyska, Bihler, Gerke.

Oberliga

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