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tobias mateinaEs gibt Niederlagen, die einem Trainer richtig schwer im Magen liegen. Tobias Mateina, der Oberliga-Coach des ASV Hamm-Westfalen II, kann derzeit ein Lied davon singen. Dem Übungsleiter stand die Enttäuschung über den verpassten Derbysieg am letzten Spieltag in Soest auch zum Trainingsstart in dieser Woche noch immer im Gesicht geschrieben. „Die Punkte haben wir einfach liegen gelassen“, ließ sich Mateina auch von niemandem umstimmen. Jetzt kommt am Samstag (19:30 Uhr) der Oberliga-Vizemeister und aktuelle Vierte VfL Gladbeck in die Freiherr-vom-Stein Halle. Ein Gegner, mit weitaus mehr Potential als die Börde-Mannschaft aus der Nachbarstadt.

„Ja, unsere letzte Aufgabe in Soest war relativ einfach“, resümierte Mateina und blies somit in das selbe Horn wie sein Trainerkollege Dirk Lohse. Auch der STV-Coach kreidete seiner Truppe die wohl schlechteste Leistung in der laufenden Spielrunde an. Dabei konnte sich der Hammer Trainer den wohl untypisch schwachen Auswärtsauftritt seiner Truppe auch 24 Stunden nach dem Derby immer noch nicht erklären. Der müde Start, die zahlreichen Fehler in oftmals unbedrängten Situationen und auch die mangelnde Cleverness in Schlüsselsituationen passen eigentlich nicht in das Bild einer Mannschaft, die zuvor schon in Spenge, Loxten und Bielefeld als Sieger den Platz verließ. „Dann müssen wir halt gegen den VfL Gladbeck erfolgreich ran“, erwartet Mateina am Samstag eine klare Linie von seinem Team und natürlich auch zwei Heimpunkte. Doch womit die Hammer in ihrem letzten Spiel vor dem Jahreswechsel wohl rechnen müssen, demonstrierte Gladbeck im jüngsten Auftritt gegen den TuS Bielefeld-Jöllenbeck. Beim 30:21 Erfolg machte der VfL mit dem ostwestfälischen Liga-Zwölften kurzen Prozess-  bereits zum achten Mal in Folge blieb die Truppe von Coach Sven Deffte somit ungeschlagen. Max Krönung, der neunfache Torschütze des Treffens, wertete den Sieg gar als einen weiteren Schritt nach vorn. „Das wir gegen Bielefeld mit neun Toren Vorsprung gewinnen, damit hätte ich im Vorfeld nicht gerechnet“, so der VfL-Shooter.

Und so hat sich Tobias Mateina zum Wochenstart viel Zeit genommen, um auf den jüngsten Video-Aufnahmen des Gegners nach Teamschwächen zu suchen. „Die habe ich natürlich gefunden, doch darüber sprechen werde ich nur im Kreise meiner Mannschaft“, erklärt der Trainer, der allerdings durchblicken ließ, dass ihm wohl nur einige punktuelle Schnitzer in der VfL-Abwehr aufgefallen waren. Weitaus länger indes ist Mateinas Auflistung der erkannten Gladbecker Stärken. So hat der VfL für den ASV-Coach eine „ganz große Qualität“, obwohl der Vizemeister mit einigen Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen hatte. „Doch die sind Schnee von gestern, denn aktuell spielt die Truppe einen richtig starken Steifen. Die beiden VfL-Shooter Max Krönung und Marcel Giesbert sind momentan in Top-Form, ebenso wie der starke eins-gegen-eins Akteur Dustin Dalin“, erklärt der ASV-Coach, der auch von der Gladbecker Deckung schwärmt: „Der Innenblock steht fest wie eine Mauer“. In seiner Mannschaft zählt Mateina gleich drei Sorgenkinder auf, die beim Wochentraining auch fehlten. David Spiekermann und Vincent Saalmann (beide stark erkältet), sowie Luka Tröster (berufliches Seminar). Und dennoch will der ASV am Samstag alles versuchen. „Doch dazu brauchen wir nicht 99 Prozent Leistung, sondern weitaus mehr“, erklärt der ASV-Coach, der gegen den Favoriten ein „absolutes Aufbäumen“ von seinen Spielern erwartet.

Oberliga

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