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Luca TrösterSelten zuvor kassierte die Oberliga-Sieben des ASV Hamm-Westfalen mehr Lob und Anerkennung vom gegnerischen Trainer, als nach dem jüngsten Treffen mit dem Spitzenreiter aus Spenge. „Die Truppe hat uns richtig gefordert und letztendlich war der 26:25-Sieg in Hamm auch absolut glücklich“, urteilte Heiko Holtmann, der Coach des Herbstmeisters. „Zwar können wir uns nichts davon kaufen, doch auch ich war mit dem Gesamtauftritt meiner Truppe eigentlich sehr zufrieden“, erwidert der Hammer Trainer Tobias Mateina, der sich mit seinem Team in dieser Woche auf das anstehende Auswärtsspiel (Sa./19 Uhr) beim TuS Möllbergen fokussierte. Parallelen zur Vorwochenpartie gegen Spenge sieht der ASV-Coach aber nicht.

„Uns erwartet ein ganz anderer Gegner. Zwar spielen auch die Ostwestfalen einen sehr schnellen Handball, doch in der Abwehr agiert die Truppe richtig aggressiv, wir werden uns wohl insgesamt auf ein absolutes Kampfspiel einstellen müssen“, verweist Mateina bei seinen Überlegungen auch auf das Hinspiel, dass der TuS mit 28:26 gewann. „Wir kamen damals eigentlich gut in das Match, sind dann aber noch in der ersten Hälfte eingeknickt, als uns Möllbergen mit sehr viel Abwehrleidenschaft bekämpfte. Satte 15 Fehlversuche im zweiten Durchgang besiegelten dann unsere erste Saisonniederlage“, erinnert Mateina an die Fakten der Hinrundenpartie. Das nunmehr zweite Treffen beim Aufsteiger stuft der Hammer Trainer indes als äußerst wichtig ein: „Sowohl für Möllbergen als auch für uns wird sich zeigen, wohin die Reise geht. Nur der Sieger des Treffens kann den Anschluss an das Tabellen-Mittelfeld halten“, rechnet der Coach um so mehr mit großem Widerstand des Tabellennachbarn. Der ärgert sich aktuell noch immer über die jüngste 21:28-Auswärtspleite beim TuS Bielefeld.

„Wir haben nicht nur teilweise planlos gewirkt, sondern warfen in der zweiten Halbzeit auch den eingewechselten Bielefelder Torhüter zum Mann des Tages“, entschuldigte sich das gesamte Team auf der Homepage des Vereins. Allerdings mussten die Ostwestfalen beim Mitaufsteiger gleich auf drei Stammkräfte, Jan Camen, Patrick Richter und Leon Richter, verzichten. Bei der Vorbereitung auf den Gegner orientierte sich der Hammer Trainer weniger am letzten Saisonspiel des TuS- für den Coach waren vielmehr die beiden vorausgegangenen Ostwestfalen-Siege gegen Hemer und Ferndorf aussagekräftiger. „Die herausragende Stärke des Teams ist das in sich geschlossene Auftreten der gesamten Mannschaft. Die Truppe spielt unbeirrt ihren Streifen, lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen und hat auch in den Schlussminuten noch ausreichende Kraftreserven. Uns erwartet ein richtig schwer zu bekämpfender Gegner“, sieht Mateina lediglich in der Person von TuS-Mittelmann Frederik Altvater eine Schlüsselfigur beim Kontrahenten. Um bestmöglich vorbereitet zu sein, legte der Trainer den Vorbereitungsfokus in dieser Woche auf ein gezieltes Auftreten seiner Offensivreihe. „Vieles hängt am Samstag von unserer Angriffsleistung ab. Wenn wir Fehler machen, wird uns Möllbergen bestrafen“, ist Mateina überzeugt, dass ein hohes Maß an Konzentration gefragt ist. Personell kann der Hammer Trainer –bis auf den verletzten Luca Tröster- mit einem kompletten Kader planen. Wenngleich David Wiencek und Dominik Weigel in dieser Woche nur leichtes Training absolvierten.

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