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david wiencek 09Eine beispielhafte Teammoral und eine ebenso beherzte Aufholjagt- das waren die Bausteine des ASV Hamm-Westfalen II, die im Oberligatreffen beim TuS Möllbergen zum 28:27 (12:15) Auswärtssieg führten. Dementsprechend groß waren Freude und Erleichterung auch beim Hammer Trainer Tobias Mateina, der das Spiel gegen den direkten Tabellennachbarn als immens wichtig eingestuft hatte. „Wir wollten gewinnen und unseren Weg in das gesicherte Mittelfeld der Rangliste weiter fortsetzen. Und das haben wir heute eindrucksvoll geschafft“, erklärte ein sichtlich gerührter ASV-Coach.

Sein Team bestätigte mit der Auswärtsleistung bei den heimstarken, aber personell doch angeschlagenen Ostwestfalen zugleich den Aufwärtstrend, der sich bereits in den letzten Wochen abzeichnete, im jüngsten Hammer Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Spenge aber nicht entsprechend honoriert wurde. „Doch diesmal haben wir die Nerven behalten und den Kampf angenommen“, erkannte Tobias Mateina, der den siebten Saisonerfolg aber keineswegs als reibungslos einstufte. Der Coach sprach gar von einem hart erkämpften Sieg, der letztendlich auch etwas glücklich war. „Wir hätten uns nicht beschweren können, wenn in den Schluss-Sekunden noch ein Strafwurf gegen uns gepfiffen worden wäre“, so Mateina. Doch mehr dazu später. In der Heimarena spielten die Gastgeber exakt so, wie es der ASV-Trainer erwartet hatte. Bissig in der Abwehr und mit vielen kämpferischen Mitteln auch druckvoll im Sturm. „Gegen diesen Startelan unseres Gegners haben wir nicht genug investiert“, bemängelte Mateina die fehlende Gegenwehr seiner Mannschaft. Und da die Hammer auch keine gute Trefferquote hatten, blieb der TuS in der gesamten ersten Spielhälfte durchweg mit zwei- oder drei Toren vorn. Selbst der 11:11 (23.) Ausgleich nach zwei ASV-Toren von Dennis Richter, bewirkte keinen Schub beim Gast. Erst nach dem Seitenwechsel (15:12), als der ASV in zwei- drei Situationen die Abwehrhärte des TuS zu spüren bekam, wurden die Hammer wach. „Das haben die Jungs offensichtlich gebraucht“, erkannte Mateina nun erstmals eine passende Gegenwehr bei seiner Truppe. Denn die steigerte sich zunächst mit einem auffällig rackernden Dominik Weigel in der Abwehr, doch auch vorne legten David Wiencek, sowie die ASV-Rückraumachse Kim Voss-Fels und David Spiekermann einen höheren Gang ein. „Wir waren jetzt das präsentere Team“, stellte der Hammer Coach bei der jetzt einsetzenden Aufholjagt (19:19, 20:20) seiner Mannschaft fest. Und Treffer von Vincent Saalmann und David Spiekermann führten den ASV mit 21:20 (47.) und 23:21 (51.) erstmals nach vorn. Nach zwei Folgezählern (28:26) durch Kim Voss-Fels rückte wenig später auch der Hammer Auswärtssieg in greifbare Nähe. Doch ein Anschlusstor (28:27) der Gastgeber weckte noch einmal Hoffnungen beim TuS. Und tatsächlich verspielte der ASV in den Schluss-Sekunden erneut den Ball- die daraus resultierende Konterchance der Hausherren ließen die Hammer aber nicht mehr zu. „Das war hart an der Grenze zum Strafwurf für Möllbergen“, freute sich Mateina daher über das Happy End für sein Team.

ASV: Behrens- Pretzewofsky (1), Richter (3), Spiekermann (6), Zyska, Weigel (1), Voss-Fels (9), Krause, Wiencek (2), Schrage, Saalmann (4), Jungemann (1), Bihler (1).

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