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Nils KorteEinen erfolgreichen Jahresabschluss erzielen und mit einem positiven Gefühl in die Winterpause gehen: Mit diesen Wünschen hatte ASV-Trainer Sören Feldmann sein Team in das Heimspiel gegen die Oberliga-Reserve des VfL Gladbeck II geschickt. Als am Ende des letzten Jahrestreffens ein 30:23 (12:9) Erfolg für die Hammer Gastgeber feststand, da lobte der Coach sein Team einmal mehr, als man es üblicherweise von ihm kennt. „Wir sind seit nunmehr vier Spieltagen ungeschlagen und haben unseren Kurs mit einem positiven Punktekonto in Richtung oberes Mittelfeld erfolgreich fortgesetzt.

Das Spiel gegen Gladbeck hatte zwar keine echte Spannung, doch insgesamt haben die Jungs das richtig ordentlich gemacht“, erkannte Feldmann auch weitere Steigerungen bei seinem Team. Das Treffen gegen den immer noch um einen Tabellenplatz besseren Gladbecker Kontrahenten hatte sich Feldmann allerdings schwieriger vorgestellt. Doch die Hammer Voraussetzungen für einen Heimsieg stimmten von der ersten Spielminute an: Eine bissige Abwehr mit Nils Korte, Dominik Weigel und Jannis Bihler im Innenbloch, ein weitgehend fehlerloser Sturm, der von Beginn an ein hohes Tempo einschlug- das waren die klaren ASV-Trümpfe in der Partie. Eine passende Antwort darauf fanden die Gäste eigentlich nie, doch sie hatten auch schlichtweg nicht die notwenigen Qualitäten, um dem Tabellen-Verfolger das Wasser zu reichen. Auch das Duell der beiden Torhüter entschied der Hammer Leon Drevermann klar für sich. Der ASV-Keeper entschärfte vor allem in der ersten Hälfte zahlreiche Gästechancen und hatten somit großen Anteil daran, dass sein Team –nach einer ausgeglichenen Anfangsphase- durchweg mit zwei- oder drei Treffern Vorsprung vorne lag. Verstärkt mit fünf jungen Akteuren aus der Hammer Oberliga-Mannschaft entwickelte sich auch nach dem Seitenwechsel (12:9) eine einseitige Partie. Der ASV „spielte“ förmlich mit dem Kontrahenten, obwohl Feldmann oftmals durchwechselte und beinahe alle Trainings-Spielzüge ausprobierte. Und die Gastgeber erhöhten durch Jonas Gerke, Luca Tröster und Justin Black sogar noch den Druck. Nach zwei Trefferserien –von 18:15 auf 21:15 und von 21:17 auf 25:17-  war der Hammer Heimsieg bereits zehn Minuten vor dem Ende in trockenen Tüchern. Regelrecht sprachlos war nach dem 30:23 Endstand Heiko Brandes, der Trainer des VfL: „Ich bin maßlos enttäuscht. Vor allem kann ich mir unsere hohe Fehlerquote nicht erklären“, resümierte der Gladbecker Coach, der als weiteren Grund der Niederlage auch „Hamm war heute einfach besser“ anführte.

ASV: Drevermann, Schneider- Korte (3), Schittek, Hagedorn (1), Gerke (2), St. Feldmann (1), Tröster (7), Bihler (2), Kölsch (2), Black (5), Weigel (3), Kleeschulte (1), Kohl (3).

Landesliga

Trainingszeiten

Di. 19:30-22:00 Uhr - FVS
Do. 20:00-22:00 Uhr - FVS

Ansprechpartner

Sören Feldmann
soeren.feldmann@handball-hamm.de
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