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Mannschaftsfoto 2017/2018

 

oben links: Janet Kliewe, Anna Brauckmann, Lilli Pingel, Lana Heinlein, Tristan Moschny, Maximilian Kliewe, Niven Berghoff, Max Juchmann, Noah Ickemann, Elisa Kuss
unten links: Nia Kliewe, Mara König, Dario Lück, Emil Ensenbach, Julian Rörig, Elmedin Toska, Matti Günther

Erläuterung "Was ist Mini-Handball"

Mini-Handball ist die Gelegenheit, bei der auch die Kleinsten Handballluft schnuppern können.  Hierbei steht jedoch nicht das traditionelle Handball-Spiel  im Vordergrund, sondern kindgerechte Zielsetzungen, altersgemäße Übungsinhalte und eine, vom Erwachsenen-Handball abgewandelte, den Anforderungen des Mini-Handballs entsprechende Turnierform. Das bedeutet, Regeln nicht blind anzuwenden, das Miteinander und nicht das Gegeneinander zu fördern und allen Ballbegeisterten eine Chance zu geben, ihr Können auf dem Spielfeld zu zeigen. Den Rest lernen die Kinder noch früh genug. Die Minis sollen Spaß am Spielen mit dem Ball haben und dies nicht nur beim Gewinnen. Mini-Handball ist der ideale Weg, unsere Jüngsten langsam an den Sport heranzuführen und gleichzeitig eine breite Basis an sportlichen Fähigkeiten zu entwickeln. Mädchen und Jungen spielen und üben gemeinsam.

Mini Handball Minispielfest Minispielfest

 

Rahmenbedingungen 

Geschlecht: Jungen und Mädchen wenn möglich in gemischten Teams
Alter: 5/6 - 8 Jahre
Spielerzahl: 4 Feldspieler + 1 Torwart (4+1)
Spielzeit: altersspezifisch; jede(r) Spieler/Spielerin sollte ungefähr die gleiche Zeit zum Einsatz kommen (eventuell auch einmal im Tor), empfohlene Spielzeit – 1x 15 Minuten
Schiedsrichter: keine Schiedsrichter in Schwarz, sondern Betreuer und Lehrer
Regeln: stark vereinfacht, sollen dem Trainer/Trainerin eine pädagogische und situationsgerechte Anwendung ermöglichen; Flexibilität bei Freiwurf (Abstand 1m, nach hinten abspielen) und Dribbling
Resultate: als Rückmeldung zu befürworten, aber ohne Konsequenz! Keine Meisterschaft und Tabelle!
Organisation: "Minigruppe" im Verein, Spielfeste
Ball: Soft-, Plastik oder Lederball, kindgerecht (bunt), weich, nicht zu schwer, gute Sprungeigenschaften, leicht zu greifen, eventuell rauhe Oberfläche, soll "angstfreies" Spiel ermöglichen; kleinerer Umfang: 44-49cm ( Größe 0 );
Spielfeld: verkleinert, 12 bis 16m breit, 19 bis 24 m lang (z.B.: 20 x 13m als Drittel eines Handballfeldes, damit 3 Spielfelder oder 2 Spielfelder hintereinander auf dem 40x20m Handballfeld – Tore „Rücken an Rücken“ befestigt in der Mitte)
Torkreis: Halbkreis mit 5m Radius von der Tormitte, Linienmarkierungen mit Klebeband
Tore: verkleinert, 2,40m x 1,60m oder auf Basis Handballtor 3,00m x 1,70m (1,80)

Beispiel einer Mini-Trainingseinheit

Dauer: 60 min

Trainingsbeginn:
Gemeinsames Aufwärmen mit Spielen (Ball mit einbeziehen)
·  Darauf achten, dass nicht immer nur die besten Freunde zusammen sind
·  Annähernd gleiches Leistungsniveau innerhalb einer kleinen Gruppe
·  Aufbau von verschiedenen Spielstationen
·  Pro Spielstation bzw. pro Gruppe mindestens ein Helfer oder Trainer
Besonders bei einer großen Trainingsgruppe empfiehlt sich der Aufbau von Stationen.

Mögliche Spielstationen: Laufen und Passen mit verschiedenen Wurfgeräten (z.B. Tücher, Tennisbälle, Handbälle, Frisbee, Medizinbälle 1kg). Auf Pfiff kommen alle Kinder mit gleichem Wurfgerät zusammen.

Staffelspiel durch Parcours: Slalom-Lauf, über Bank balancieren; mit Ball auf Wurfpyramide werfen; zurück über Hindernis klettern, Rolle auf Weichbodenmatte, Mitspieler abschlagen.

Katz und Maus: Maus ist unter dem Fallschirm und Katze auf dem Fallschirm. Die übrigen Spieler müssen durch Fallschirm bewegen verhindern, dass die Maus gefangen wird.
Fangnetz: Durchlaufen des Fallschirms bevor sich dieser senkt.

Gordischer Knoten Knoten: Jeder gibt seine Hände unterschiedlichen Spielern, so dass ein Händeknoten entsteht. Durch Übersteigen der Hände muss jetzt versucht werden, den Knoten zu lösen, ohne die Hände loszulassen

Abschluß einer Trainingseinheit: modifiziertes Handballspiel in 4+1 Form á 7-10 Minuten oder handballähnliche Kleine Spiele.  Spielfreie" Gruppen machen neben dem Spielfeld kooperative Spiele

 
Beispiele für kooperative Spiele:
Schoßsitzen: Minis stehen im Kreis, mit rechter Schulter nach innen. Jeder hält sich am Vordermann und setzt sich langsam auf die geschlossenen Knie des Hintermanns.
Transportrolle: Kinder liegen in einer Reihe auf dem Rücken. Der erste legt sich quer über die Bäuche der Liegenden. Alle drehen sich im Takt nach links, dann auf den Bauch, auf die rechte Seite und wieder auf den Rücken. Dies wird so lange wiederholt, bis das "Transportstück" am anderen Ende angelangt ist.

 
Was sind Minispielfeste ?

Minispielfeste sind die Turnierform des Mini-Handballs. Sie dienen dem Vergleich mit anderen Mannschaften und beinhalten neben dem modifizierten Kinder-Handballspiel noch ein alternatives Spielangebot, das die Spielfreude und das Spielerlebnis fördert Organisation:
In die Veranstaltungen werden jahreszeitliche Ereignisse mit einbezogen werden.

Dauer: 3-4 Stunden
Teilnehmer: 8-10 Mannschaften
Spielzeit: pro Spiel max. 15 Minuten
Spielform: 4+1 (4 Feldspieler und 1 Torwart)
Halle: 3 Spielfelder á 13x20/25 m
·  1 Spielfeld für das Mini-Handball Turnier
·  1 Spielfeld für alternatives Spielangebot.
·  1 Spielfeld für koordinative Spielübungen

Allen Kindern soll ermöglicht werden, aktiv am Mannschaftserlebnis
teilzunehmen. In den Spielpausen nehmen die Kinder an einem alternativen Spielprogramm teil, was die ganzkörperliche Koordination und Kondition verbessert, sowie das Spielerlebnis fördert. Hier freut sich jeder Verein über die Integration von Eltern! Außerdem werden bei den Turnierspielen Absprachen getroffen, so dass die Zielsetzungen des Mini-Handballs erfüllt werden.
Absprachen können wie folgt aussehen:
·  gerät eine Mannschaft mit 3 Toren in Rückstand, so darf sie einen 5. Spieler   einsetzen
·  alle Kinder müssen eingesetzt werden
·  Pflichtauswechseln bei Fehlverhalten
·  Spielregeln dem Können der Gruppe und dem Vermögen des Einzelnen anpassen und auslegen.

Im Vordergrund bei Minispielfesten stehen die Zielsetzungen:
·  Heranführung der Kinder an das Handballspiel
·  Spielerlebnis statt Spielergebnis
·  Alle sollen mitspielen. Bankdrücker gibt es nicht
·  Schiedsrichter regeln großzügig
·  FAIR PLAY-Gedanke aufgreifen

Am Ende des Spielfestes bekommen alle Minis einen kleinen Preis fürs Mitmachen. Es gibt keine Platzierungen!!

Zum FAIR PLAY gehört auch, dass man als Zuschauer gute Leistungen von anderen anerkennt. Versuchen sie also ihrem Kind ein Vorbild zu sein.

Zu unterstützende Entwicklungsbereiche im Mini-Handball

Motorische Entwicklung
 
v Bewegungsgrundformen üben (krabbeln, laufen, hüpfen, werfen...)
v Bewegungslösungen mit dem Körper ausprobieren und umsetzen
v Mit dem eigenen Körper umgehen
v Haltungsschwächen vorbeugen
v Raumorientierung
v Hand-Auge-Koordination
v Ausdauer
v Flexibilität
v Rhythmikschulung 

Emotional-psychische Entwicklung

v den eigenen Könnensstand akzeptieren
v Aggressionen gelenkt werden können
v Gefühle anderer erkennen und ernst nehmen
v Gefühle, Wünsche ausdrücken
v Misserfolge verkraften können und „richtige“ Ursachen finden
v Erfolge richtig deuten, damit umgehen
v Ängste abbauen, bzw. damit umgehen  

Kognitive Entwicklung
 
v überlegen und Lösungen finden
v Phantasie erhalten/entwickeln
v Sich in Geschichten einfinden
v Regeln, Spiele, „Techniken“ und „Taktiken“ kennen lernen
v Eigene Grenzen erkennen
v Realistische Selbsteinschätzung
v Sprechen, reden, sich ausdrücken 

Soziale Entwicklung

v Miteinander umgehen, spielen
v Gemeinsam Lösungen finden und umsetzen
v Miteinander reden, „streiten“
v Hilfe annehmen können
v Hilfe anbieten
v Sich behaupten können
v Persönliche Bedürfnisse in der Gruppe äußern können

Allgemeine Information

1. Altersgruppe:

Alle Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren können mitmachen. Will ein jüngeres Geschwisterkind unbedingt auch dabei sein, kann individuell mit den Eltern eine Möglichkeit der Teilnahme am Training ggf. ermöglicht werden. Dies ist jedoch wesentlich vom Entwicklungsstand des Kindes und der Beteiligungswilligkeit der Eltern am Training abhängig.

2. Bekleidung:

Grundsätzlich werden keine Vorgaben zur Bekleidung gemacht. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Kinder der Hallentemperatur angepasst bekleidet sein sollten. Das Tragen von Gymnastikschuhen, die die Kinder noch vom Kinderturnen haben ist natürlich erlaubt. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass diese, sobald sie zu klein geworden sind, gegen feste Hallenschuhe ersetzt werden. das Tragen von Straßenschuhen ist hingegen nicht erlaubt.

Quelle: www.fc-hennef.de

 

Minis

Trainingszeiten

Mi. 17:30-19:30 Uhr - FS
Do. 16:00-17:30 Uhr - FS

Ansprechpartner

Janet Kliewe