Menü

lars gudatDie Hammer Mission vor dem Oberliga-Gipfeltreffen gegen die TSG AH Bielefeld war klar umrissen: „Den Vorsprung an der Tabellenspitze wollten die gastgebenden Westfalen erfolgreich verteidigen und einen hartnäckigen Verfolger auf Distanz halten“. Doch das haben die Mannen von ASV-Coach Christian Feldmann vor beinahe 600 Zuschauern in der Freiherr-von-Stein Halle nicht geschafft. Das Match mit dem Liga-Dritten endete schon beinahe mit einer Demütigung für den Spitzenreiter der eine klare 19:29 (7:16) Niederlage kassierte und somit die Ligakonkurrenz aus Loxten und Bielefeld aufschließen ließ.

Das sah auch Marius Schrage, der ehemalige ASVer und aktuelle Shooter der Ostwestfalen so: „Jetzt ist alles wieder offen. Wir haben gegen Hamm speziell in der ersten Hälfte unsere bisher beste Saisonleistung gezeigt. Es hat wirklich alles zusammen gepasst. In der Deckung im Angriff und auch bei unserem Torhüter Paul Twarz. Wenngleich uns in den zweiten 30 Minuten einige Fehler passierten, waren wir unter dem Strich doch das stärkere Team“, freute sich Schrage. Die Überlegenheit der Gäste gestand dann auch der Hammer Rückraumschütze Jan Pretzewofsky ein. „Unser Entscheidungsverhalten, speziell nach der ersten und zweiten Angriffswelle war oftmals schlecht. Wir kassierten auch unnötig viele Gegentore, doch letztendlich war Bielefeld heute einfach besser“, urteilte der Hammer. Tatsächlich lässt sich das Treffen unter die Kategorie „beim Gast klappte alles, beim ASV so gut wie nichts“ einordnen. Und das zeigte sich von Spielbeginn an. Denn es war der berühmte Schritt schneller im Angriff, das aggressivere und dynamischere Abwehr-Auftreten und auch die weitaus bessere Trefferausbeute, die den Liga-Dritten auszeichneten.

Angetrieben durch Michel Sorg versuchte der ASV mit Tempo ins Spiel zu kommen, fand aber nie die passende Linie. Und das spürte Bielefeld, zumal die Westfalen schon in der Startphase einige hochkarätige Möglichkeiten verschenkt hatten. Wenngleich Christian Feldmann Mitte der Spielhälfte (6:8) noch immer auf eine Wende zum Guten hoffen konnte, löste sich diese Erwartung schon wenig später in Wohlgefallen auf. Denn der 7. Hammer Treffer (16.) blieb bis zum Seitenwechsel das letzte Tor der Gastgeber. Auch eine Auszeit der Westfalen führte zu nichts. Und Bielefeld? Die Gäste schraubten ihren Vorsprung bis zur Pause auf 16:7 herauf- ein weiteres TSG-Tor zur 17:7 Führung (31.) führte den Liga-Dritten sogar mit 10 Zählern nach vorn. Eine Hammer Entlastung zeigte sich erst, als Christian Feldmann mit einer offensiveren Abwehr spielen ließ. Treffer von Rubinio, Pretzewofsky und Spiekermann zum 13:19 Anschluss ließen die Herzen der Hammer Anhängerschaft zumindest kurzfristig etwas höher schlagen. Doch die Antwort der Gäste war klar und bitter für den ASV zugleich. Denn jetzt agierten die Ostwestfalen verstärkt über den Kreis, auch Einzelaktionen des schnellen Dominik Waldhof, der förmlich durch die Abwehr der Hausherren lief, führten immer wieder zum Erfolg. Schnell hatten die Gäste den alten Vorsprung (27:17) wieder hergestellt- ein gelungener Kempa-Trick krönte gar das Spiel der Ostwestfalen, die ihren 29:19 Erfolg noch auf der Platte ausgiebig feierten.

ASV: Wesemann, Krömer- Pretzewofsky (4), Zyska (1), Krieg, Sorg (4), Runkel, Krause (1), Gudat (1), Rubino (3), Kölsch, Ph. Schrage (1), Spiekermann (2), Bihler (2).

Oberliga

Trainingszeiten

Mo. 19:30-21:00 Uhr - WP
Di.  18:30-20:00 Uhr - WP
Do. 20:00-22:00 Uhr - FVS

Ansprechpartner

Christian Feldmann
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Christof Reichenberger
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!